Geschichte der Stiftung
Im
Jahre 1935 gab es innerhalb des damaligen Reichsinnungsverbandes des
Stellmacher- und Karosseriebau-Handwerks Überlegungen, soziale
Einrichtungen des Verbandes zu schaffen. Vor allem sollten in Not
geratene Handwerker und deren Familien finanziell unterstützt
werden. Am Ende bestand die Lösung in der Gründung einer
Stiftung. Im April 1936 wurde die „Stiftung für das deutsche
Stellmacher- und Karosseriebau-Handwerk“ vom Reichshandwerksmeister
genehmigt. Der Zweck der Stiftung war die Unterstützung von Mitgliedern
der ehemaligen Altersversorgung sowie die Zahlung eines Sterbegeldes
an deren Hinterbliebene. Für diesen Zweck wurden die Zinsen des
eingebrachten Kapitals verwandt. Darüber hinaus war auch eine
Beihilfe für bedürftige Kollegen möglich. Bei Gründung
betrug das Vermögen der Stiftung 423.203,41 RM (Reichsmark).
Hiervon entfiel der Großteil auf die eingebrachten Hypotheken.
Im
Verlauf des Krieges wurde 1943 das Bürohaus des Reichsinnungsverbandes
in Berlin durch Bombenangriff vernichtet. Die dort aufbewahrten Akten
der Stiftung konnten nur teilweise gerettet werden.
Der Geschäftsführer des Reichsinnungsverbandes Dr. Ruhnke rekonstruierte nach 1945 in mühevoller Arbeit den wesentlichen Inhalt der Akten. Im Jahre 1948 wurden die Unterlagen der Reichsgruppe Handwerk in Berlin übergeben. Die Stiftung arbeitete in der Folgezeit mit Notvorständen. Durch die Trennung in Besatzungszonen wurde auch die Stiftung zweigeteilt in eine Stiftung-Ost und eine Stiftung-West.
Der Geschäftsführer des Reichsinnungsverbandes Dr. Ruhnke rekonstruierte nach 1945 in mühevoller Arbeit den wesentlichen Inhalt der Akten. Im Jahre 1948 wurden die Unterlagen der Reichsgruppe Handwerk in Berlin übergeben. Die Stiftung arbeitete in der Folgezeit mit Notvorständen. Durch die Trennung in Besatzungszonen wurde auch die Stiftung zweigeteilt in eine Stiftung-Ost und eine Stiftung-West.
In
der Bundesrepublik übernahm der Zentralverband
Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) das Erbe des Reichsinnungsverbandes
und damit die Stiftung-West. Sie erlangte faktisch keine Bedeutung
und hatte kaum Vermögenswerte. Durch Beschluss des Vorstandes
wurde die Stiftung-West im Jahre 1963 aufgelöst und das verbliebene
Restvermögen vom ZKF treuhänderisch verwaltet.
Durch die Wiedervereinigung kehrte die Stiftung-Ost 1990 zurück
zum ZKF. Die Satzung von 1936 musste den veränderten Erfordernissen
angepasst werden, denn der ursprüngliche Zweck war so nicht mehr
gegeben. Der Neuentwurf der Satzung konnte 1996 verabschiedet werden
und erweiterte den bisherigen Stiftungszweck um die Förderung
der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Der aktuelle Stiftungsvorstand
besteht aus den Herren Friedrich Nagel (Vorsitzender), Rolf Ostermann
(stellv. Vorsitzender) und Gerd Riegelhof. Die Verwaltung der Stiftung
liegt beim ZKF und wird von ZKF-Geschäftsführer Dr. Klaus
Weichtmann wahrgenommen.
Weiterführende
Informationen über den heutigen Zweck und das Engagement der
Stiftung des deutschen Stellmacher- und Karosseriebau-Handwerks finden
Sie unter der Rubrik „Alles über die
Stiftung“.